Facts and Figures

Statistische Daten

2025 verwaltete und betreute die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien durchschnittlich 14.900 ordentliche Mitglieder (Stand 1. Jänner 2026: 15.066) und durchschnittlich 4.000 außerordentliche Mitglieder.

Entwicklung der Mitgliederzahlen 01/2010 – 01/2026

Unterteilung ordentliche Mitglieder

Altersstruktur ordentliche Mitglieder

Die ordentlichen und außerordentlichen Mitglieder werden, wie auch die bereits nicht mehr tätigen, altersversorgten und verstorbenen Mitglieder sowie Evidenzmitglieder, in der Ärzt*innenliste geführt, wodurch sich ein Gesamtbestand von ca. 33.700 Mitgliedern ergibt. Für 2025 ergaben sich damit Eintragungen in der Ärzt*innenliste von durchschnittlich 770 bis 820 sogenannten „Veränderungsmeldungen“ pro Woche. Insgesamt wurden 2025 mehr als 43.100 Veränderungsmeldungen in der Ärzt*innenliste erfasst.

Entwicklung der Zahlen der Ärzt*innen in Ausbildung und Darstellung der Ersteintragungen

Exemplarisch angeführt sind:

  • 583 Erstanmeldungen/Ersteintragungen mit einer Fülle von Eintragungsdaten (das ergibt mit Stichtag 31. Dezember 2025 2.970 Ärzt*innen in Ausbildung)
  • sowie 657 Anmeldungen einer Niederlassung, 275 Verlegungen und 476 Abmeldungen einer Niederlassung, womit es mit Stichtag 31. Dezember 2025 in Wien genau 7.000 Ärzt*innen gab, die eine Niederlassung betreiben bzw. als Wohnsitzärzt*innen tätig sind.
  • Von den 6.074 Niederlassungen, die als Erstordination oder als alleinige Ordination von den Wiener Ärzt*innen betrieben werden, entfallen 1.468 Niederlassungen auf Ärzt*innen für Allgemeinmedizin und 4.606 auf Fachärzt*innen. In 1.801 Ordinationen sind Verträge mit den gesetzlichen Krankenkassen eingetragen, während 4.273 ausschließlich Wahl*ärztinordinationen sind.
  • Für die mit Stichtag 31. Dezember 2025 10.204 Ärzt*innen, die in Wien ein Anstellungsverhältnis haben, wurden 2025 etwa 21.000 Veränderungsmeldungen in der Ärzt*innenliste erfasst. Diese bezogen sich insbesondere auf einen Dienstgeber*innenwechsel, auf den Beginn oder das Ende einer unselbstständigen Tätigkeit, auf Dienstzuteilungen, Karenzen, Zweitkammermeldungen sowie auf Landesärztekammerwechsel.
  • Von den 10.204 Wiener Ärzt*innen mit einem Anstellungsverhältnis sind 4.183 in den Spitälern, Geriatriezentren und Pflegewohnhäusern des Wiener Gesundheitsverbundes, 2.126 in den Universitätskliniken, Zentren und Departments der MedUni Wien, 1.691 in den Ordens- und Privatkrankenanstalten, 597 bei der Österreichischen Gesundheitskasse – Landesstelle Wien und 1.607 bei sonstigen Dienstgeber*innen wie Ambulatorien, Schulen, Labors, privaten Instituten, staatlichen Einrichtungen und anderen privaten Unternehmen beschäftigt.

Darüber hinaus versorgte die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien ihre Mitglieder mit 1.137 neu ausgestellten Ärzt*innenausweisen.

Administrierte und ausgegebene Ärzt*innenausweise

Im Zusammenhang mit den in Ausbildung zum*r Ärzt*in für Allgemeinmedizin bzw. zum*r Fachärzt*in befindlichen Ärzt*innen sind vor allem vier Bereiche erwähnenswert:

  • Einreichungen zum Diplom Ärzt*in für Allgemeinmedizin bzw. zum Fachärzt*indiplom mit insgesamt 1.026 Einreichungen, davon 246 Einreichungen zum Diplom Ärzt*in für Allgemeinmedizin bzw. 780 Einreichungen zum Fachärzt*indiplom. Das enspricht einer Zunahme von 25,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
  • Weiters erledigt wurden 1.846 Vorabbestätigungen und Sechstel-Berechnungen der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien für bereits abgeleistete Ausbildungszeiten mit Überprüfung aller Ausbildungszeugnisse sowie Ausstellung und Übermittlung der für Ärzt*innen und Dienstgeber*innen notwendigen Bestätigungen. Das ergibt ein Plus von 108,6 Prozent zum Vorjahr, also mehr als doppelt so viele im Vergleich zum Vorjahr!
  • Darüber hinaus erfolgten über die Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien die Anmeldungen zur Prüfung zum*r Ärzt*in für Allgemeinmedizin bzw. zu den Facharzt*ärztinprüfungen mit registrierten 202 bzw. 507 Zulassungen. Das entspricht einer Zunahme von 28,7 Prozent bzw. einer Zunahme von 5,4 Prozent zum Vorjahr.
Entwicklung der Anzahl der Anträge im Zusammenhang mit der Ausbildung

Geschäftsgebaren

Der Jahresvoranschlag 2026 basiert auf den zum Jahresabschluss 2024 erzielten Erträgen und Aufwendungen und deren weiteren Entwicklungen, andererseits berücksichtigt er die in den Gremien getätigten Beschlüsse für die zukünftige Periode und die Verhandlungen über die Konditionsgestaltung bzw. Einsparungspotenziale aufgrund von Kostenanalysen und Budgetvorgaben.

Zum Anlass der Budgeterstellung werden aufgrund der getroffenen Zielvereinbarungen mit den für den laufenden Betrieb des Unternehmens ständig in Kontakt stehenden Lieferant*innen bzw. Honorarempfänger*innen Rahmenverträge angesetzt.

Im Herbst 2025 fanden diverse Arbeitsmeetings zum Budget 2026 statt und wurde im Rahmen mehrerer Budgetbesprechungen der Jahresvoranschlag 2026 auf Basis des Jahresabschlusses 2024 erarbeitet.

Bilanz

Gegenstand der Bilanz ist die Erstellung der Jahresabschlüsse 2024 der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien und des Wohlfahrtsfonds. Das Vermögen der Kammer inkl. Rückstellungen, Fonds und Vermögen beträgt mit Stichtag 31. Dezember 2024 EUR 45,84 Mio.

Jahresvoranschlag 2026 (Ausgaben in %): Budget EUR 28.983.600,00
Grafik Jahresvoranschlag 2026:

Jahresabschluss 2024 (Ausgaben in %): Gesamtausgaben EUR 25.473.666,04
Grafik Jahresabschluss 2024:

Der Jahresgewinn im Rahmen des Umlageverfahrens des Wohlfahrtsfonds beträgt im Jahr 2024 nach Auflösung von Gewinnrücklagen EUR 65,64 Mio. Die Veränderung zu 2023 (EUR -34,03 Mio.) erklärt sich unter anderem durch die Zuweisung einer Gewinnrücklage sowie gestiegene Leistungen an Ärzt*innen und Zahnärzt*innen.

Das Deckungskapital des Wohlfahrtsfonds im Rahmen des Umlageverfahrens in Höhe von EUR 932,63 Mio. und des Kapitaldeckungsverfahrens in Höhe von EUR 450,42 Mio. ist um rund EUR 143 Mio. gegenüber 2023 gestiegen und beträgt mit Stichtag 31. Dezember 2024 EUR 1,38 Mrd.

Die beiden Rechnungsabschlüsse wurden in den Gremien der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien beschlossen.


Kammerumlage

Ab 2016 konnte eine stetige Steigerung von rund 5,33 Prozent jährlich erzielt werden, die Einnahmen im Jahr 2024 betrugen EUR 19,88 Mio. Im Jahr 2025 wurde die Kammerumlage unter Bedachtnahme der buchhalterischen Vorsicht auf Basis des Jahresabschlusses 2023 auf EUR 21,005 Mio. geschätzt.

Die laufenden Ausgaben der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien in den vergangenen Jahren und auch für 2025 unter teilweise angepasster Sparpolitik mit Berücksichtigung des stark gestiegenen jährlichen Verbraucherpreisindex auf stabilem Niveau zu halten, setzt eine entsprechend adäquate Finanzausstattung voraus.

Die von den Gremien gefassten Beschlüsse zur Verbesserung und Erweiterung von Leistungen für die Mitglieder, vereint mit innovativer Gestaltung und betreut von kompetenten und geschulten Mitarbeiter*innen, führt zu einem kontinuierlichen Wachstum, das sich naturgemäß in erhöhten Ausgaben niederschlägt.

PERSONAL

Mit Stichtag 31.12.2025 waren 125 Mitarbeiter*innen in der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien beschäftigt (75 Vollzeit, 47 Teilzeit, 3 Mitarbeiterinnen in Karenz). Der Frauenanteil betrug zum Stichtag insgesamt 76,80 Prozent.

22 Mitarbeiter*innen hatten Führungspositionen inne, wobei der Frauenanteil hier bei ca. 68 Prozent lag.

Organisatorische Veränderungen

Mit 2. Mai 2025 übernahm die Leiterin der Rechtsabteilung für Kassenrecht, PKV und Rechtspolitik, Claudia Schwanda, die erste Stellvertretung der Kammeramtsdirektion.

Im Sommer 2025 wurde die interne Organisation der Kammer für Ärztinnen und Ärzte in Wien durch die Schaffung einer neuen IT-Abteilung zwecks Modernisierung und Digitalisierung bereichert. Günther Tschabuschnig übernahm die Abteilungsleitung und implementiert gemeinsam mit seinen Teamkolleg*innen laufend neue IT-Systeme. Die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung dient in erster Linie der Serviceverbesserung für die Mitglieder, unterstützt aber auch die Mitarbeiter*innen der Kammer bei ihrer täglichen Arbeit und bei der Prozessverbesserung.